Referenzwerke für meine Forschungsarbeit

2 Nov

Um für mein Forschungsthema Informationen zu sammeln wurde mir die Aufgabe zugeteilt in Referenzwerken nach möglichen Anknüpfpunkten zu suchen.

Diese Aufgabe gestaltete sich recht schwierig und mühselig, da mein Thema erstens ein sehr Aktuelles ist und zweitens sich um eine Debatte, beziehungsweise um einen politischen Diskurs handelt.

Ich habe zahlreiche Enzyklopädien und Lexika zur Hilfe gezogen, doch das Ergebnis war wie zu erwarten sehr bescheiden. In diesen Referenzwerken fand sich lediglich unter dem Stichwort “Kopftuch” eine Definition, aber kein Verweis auf die Debatte.

Als Beispiel möchte ich hier die “Brockhaus” Enzyklopädie in Dreißig Bänden nennen. Bei der von mir gewählten Ausgabe handelt es sich um die 21.te, welche in Leipzig, Mannheim 2006 veröffentlicht wurde. In dieser Enzyklopädie wird lediglich der Begriff “Kopftuch” erläutert. Ich habe andere Referenzwerke zur Hand genommen, wie das Lexikon “der Zeit”, welches zwanzig Bände umfasst und 2005 in Hamburg veröffentlicht wurde. Von diesem relativ aktuellen Referenzwerk hätte ich die Erwähnung der Debatte erwartet, doch auch hier konnte ich keine Informationen sammeln. Genauso wie aus diversen Jahrbüchern der “Brockhaus” Enzyklopädie oder auch aus “Meyers Enzyklopädischen Lexikon in 25 Bänden” aus dem Jahre 1975, was durch die Jahreszahl sich von vorne herein als logisch erwiesen hat.

Die „Enzyklopädie der Neuzeit“, Verlag J.B. Metzler, veröffentlicht 2008 in Stuttgart, passt zeitlich gesehen leider auch gar nicht zu meiner Forschungsarbeit. In dieser Enzyklopädie wird die Kopfbedeckung zwar ausführlich erläutert und auch in einen geschichtlichen Rahmen eingebettet, jedoch gilt die Definition aller Kopfbedeckungen und nicht nur der islamisch-religiösen auf welche ich mich beschränke.

Erfolg hatte ich lediglich im “Das Wikipedia Lexikon in einem Band”, welches 2008 veröffentlicht wurde mit dem Download der Stichworttexte vom 14.04.2008.

Hier wird der “Kopftuchstreit” explizit erwähnt und sei mit der Frage verknüpft, ob das Tragen einer Kopfbedeckung als Symbol einer besonderen Auslegung des Islams rechtlich gestattet sei oder ob es untersagt werden sollte. Dabei handele es sich um einen Konflikt zwischen der Religionsfreiheit der Bürger einerseits und der religiösen Neutralitätspflicht des Staates andererseits (vgl. “Das Wikipedia Lexikon in einem Band”, Bertelsmann Lexikon Institut, S. 487). Dieser Eintrag greift die Debatte um das Kopftuch auf.

Des weiteren habe ich Islamspezifische Lexika herangezogen, wie zum Beispiel das “Islam- Lexikon”, Verlag Herder, veröffentlicht 1991, welches nähere Informationen über die Bedeutung und Geschichte der Kopfbedeckung in der islamischen Welt liefert. Dieses Werk ist für meine Forschungszwecke zwar nicht unmittelbar, aber für den geschichtlichen und religiösen Hintergrund sehr hilfreich.

Diese Referenzwerke haben mir zusammenfassend keinen wesentlichen Aufschluss über mein Thema geben können. Dies liegt wie schon erwähnt an der Aktualität des Themas begründet, sowie, dass mein Thema ein sehr spezielles ist, da ich den Diskurs um die “Kopftuchdebatte” betrachten möchte.

Deswegen ist es für meine Arbeit sinnvoller mich auf aktuelle Literatur zu stützen. Ich habe zu diesem Zwecke die Fachbereichsbibliothek Soziologie und Politikwissenschaften aufgesucht und werde mich bei der Behandlung meines Themas auf Literatur wie „Der Stoff aus dem Konflikte sind- Debatten um das Kopftuch in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ von Sabine Berghahn und Petra Rostock beziehen, sowie „Der Kopftuch-Streit“ von Heide Oestreich.

Einrichtungen für meine Forschungsarbeit

24 Okt

Für meine Forschung bzgl meiner Arbeit könnten die folgenden Archive nützlich und hilfreich sein:

Wie z.B. das Düsseldorfer ”Frauen-Kultur-Archiv”, oder eventuell könnte ich auch Informationen aus der  “Stiftung  Archiv der deutschen Frauenbewegung” beziehen. Oder aber auch die Tübinger “Deutsche Gesellschaft für Volkskunde”.

Als mögliche Informationsquelle dient wohl möglich auch die  Berliner “Bibliothek des Deutschen Instituts für Menschenrechte” oder die Potsdamer “Bibliothek des Zentrums für Zeithistorische Forschung”.

Besonders interessant erscheint mir auch das Institut “Zentrum moderner Orient” aus Berlin.

Ansonsten werde ich mich wohl primär auf die Bibliothekseinrichtungen der “Fachbibliothek für Orientalistik” der Universität Wien stützen und der “Fachbibliothek Zeitgeschichte”, sowie der “Bibliothek für Geschichtswissenschaft” oder auf den online-Katalog der “Hauptbibliothek” zurückgreifen um Literatur für meine Arbeit zu beziehen.

Mein Forschungsthema

23 Okt

Der “Kopftuchstreit”- mehr als ein religiöses Problem?

Ich möchte mich im Rahmen dieser Lehrveranstaltung mit dem Thema der Kopftuchregelung für islamische Frauen beschäftigen.

Dabei  möchte ich meine Forschung an der Fragestellung anknüpfen, woher die Motivation der Verschleierung kommt, was der ursprüngliche Gedanke und der Zweck dieses Rituals gewesen ist und wie sich diese Tradition fortgeführt hat, beziehungsweise wie sich entwickelt und verändert hat.

Meinen Schwerpunkt möchte ich aber auf die Politisierung des “Kopftuches” legen, in dem sich um die Kopfbedeckung der Frau ein gesellschaftspolitischer Diskurs erhoben hat. Dieser sogenannte “Kopftuchstreit” entwickelte sich in vielen Ländern Europa. Diskurse entstanden, in wie weit das Tragen des Kopftuches sich nicht auch als “Projektionsfläche” der europäischen Länder entwickelt habe, um ihre generelle Abneigung gegen den Islam und gegen verstärkte Einwanderung zu entladen. Räumlich möchte ich mich dabei auf die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz beschränken. Ich hoffe, dass ich in dieser Arbeit anhand von Beispielen klären kann, ob es sich bei dem “Kopftuchstreit” nun wirklich um eine Stellvertreterdebatte handelt.

Dazu möchte ich mich unter anderem auf das Werk “Der Stoff, aus dem Konflikte sind: Debatten um das Kopftuch in Deutschland, Österreich und der Schweiz” von Sabine Berghan und Petra Rostock, beziehen.

 

Die Möglichkeiten von Weblogs

16 Okt

Ich muss gestehen, dass ich mich vor dieser Lehrveranstaltung in keinster Weise mit Weblogs beschäftigt habe. Sie haben mich nie gereizt, aber vielleicht auch nur, weil ich mich nie wirklich mit ihnen auseinander gesetzt habe und mich vor allem nicht auf sie eingelassen habe.

Mit dieser Lehrverstaltung wurde ich demnach ins “kalte Wasser” geworfen und kam erstmals nicht drum herum mich mit diesem für mich so fremden Bereich zu beschäftigen.

Ich glaube, dass besonders geschichtliche Weblogs eine unglaubliche gute Möglichkeit darstellen in einem kontroversen Rahmen auf Dinge zurückzublicken, sie zu betrachten und über sie zu diskutieren. Natürlich auch über aktuelle Gegebenheiten. Ich kann mir eigentlich sogar keinen leichteren Weg vorstellen, als über Blogs seine Anregungen zu verbreiten. Denn jeder kann einen Blog führen und jeder kann sich nach Bedarf bei der für ihn interessanten Plattform anmelden. Die Arbeit mit einem Blog ist demnach wohl eine zeitsparende und einfache Möglichkeit seine Gedanken zu veröffentlichen. Nehmen wir zum Vergleich zum Beispiel den Weg einer Podiumsdiskussion: Bei einer Podiumsdiskussion musst du erstmal über die räumlichen Mittel verfügen, ganz zu schweigen von den finanziellen und über ein Publikum, dass zu diesem Termin erscheint. Und noch einiges mehr (Organisation etc.) Demnach ist es für den einfachen Historiker wohl um ein vielfaches leichter sich einem Blog zu bedienen. Damit möchte ich kein Loblied an den Blog besingen, zumal ich selbst sehr wenig Erfahrung mit ihm  besitze, aber der Umgang mit Blogs erscheint einfach sehr simpel und vor allem kann man ein so großes und internationales Publikum erreichen.

Vorbereitung auf Lehrveranstaltungen

16 Okt

Bei der Vorbereitung auf Themen bei einer meiner Lehrveranstaltungen nutze ich primär klassische Informationsquellen, wie die des Buches. Dazu bestelle ich die Literatur meist online im Katalog der Universitätsbibliothek oder leihe sie mir in Fachbibliotheken aus dem Magazin aus und kopiere mir den für mich interessanten Teil. Befinde ich mich jedoch in Zeitnot, komme nicht zu der gewünschten Literatur oder brauche bloß eine Übersicht greife ich auf andere Mittel für die Recherche zurück:

Für einen kurzen Überblick muss ich mich als Fan von Wikipedia bekennen. Der Aufbau erlaubt eine gute Übersicht und die kurze Zusammenfassung gleich zu Beginn weist den uninformierten Leser ganz grob in das Thema ein. Desweiteren stütze ich mich vor allem für die geschichtlichen Recherchen auf Seiten wie zum Beispiel dem Online Museum “Lemo” ( http://www.dhm.de/lemo/ ).

Web 2.0 Ressourcen

16 Okt

Dieser Weblog ist mein erster Blog. Ansonsten habe ich schon zahlreiche “Web 2.0 Ressourcen” verwendet. Begonnen habe ich mit einem “my space” Profil vor einigen Jahren. Es folgte die Benutzung von “schueler.cc” und ”studivz”. Ich habe nie parallel auf diese “Ressourcen” zugegriffen, sondern mich stets auf eine von den Plattformen konzentriert. Zudem habe ich prinzipiell ein durchaus ambivalentes Verhältnis zu diesen Plattformen und ständig mit ihnen gehardert. Letztendlich besitze ich aktiv nur noch “facebook” und inaktiv habe ich noch ein Profil bei “google+”.

Hello world!

10 Okt

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